Freie Improvisation – Biografisches

Freie Improvisation – Biografisches

Musikalisch bewege ich mich seit Jahrzehnten ausschließlich im weiten Bereich der freien Improvisation. Von der freien Improvisation habe ich eine eigene Auffassung, die ich in musikphilosophischen Texten darstelle.

80er Jahre
Während meines Studiums lebte ich zwei Jahre im Süden Londons. Dort gab es einen Verein, „Room for Improvised Music“, der regelmäßig Veranstaltungen durchführte.  Viele große Namen traten hier auf.  Ich spielte damals neben der Querflöte auch Sopran-Saxofon, ein damals dort sehr angesagtes Instrument. Mike Johns aus der Improvised Music Scene hat mich ein wenig gefördert. Musikalisch war ich fasziniert von den Möglichkeiten. Vorher hatte ich Funk-Jazz gespielt. Von da an blieb ich bei der frei improvisierten Musik und bin ihr bis heute treu geblieben.

90er Jahre
In Berlin war das frei improvisierende Trio Bong Arz dreißig Jahre lang meine musikalische Heimat. Daneben machte ich Weltmusik mit allem, was ich zur Verfügung hatte, mit Querflöte, verschiedenen Gesangstechniken, wie u.a. Obertongesang, Didgeridoo und Trommel u.m.. Ich gründete das Berliner Didgeridoo-Orchester und den „Ersten improvisierenden Klangchor“ und trat auf in den Duos „Wooden Voices“ und „Bernstein“. „Tonundklang“ war ein Versuch, das alles ein wenig philosophischer und in Verbindung mit bildender Kunst zu gestalten. Das Monochord spielte damals auch eine wichtige Rolle.

2000er Jahre
Ab 2002 spielte ich außer im Trio Bong Arz nur noch alleine. Vorort-Aufnahmen an besonderen, auch akustisch besonderen Orten waren meine Spezialität. Wenn ich kleine Auftritte hatte, dann bei Ausstellungseröffnungen.

2010er Jahre
Von 2010 bis 2016 lebte ich musikalisch, so engagiert wie es mir möglich war, innerhalb des Horizonts der Neuen Musik; langsam hinein, lange und tief drinnen und langsam wieder heraus. Aktuell hat das Musizieren für mich nicht mehr die Bedeutung wie in diesen Jahren.

lhaus2

Schreibe einen Kommentar