Computernutzung – Neue Webinstallation

Computernutzung – Neue Webinstallation

Meine bescheidene Website ist seit ca. 10 Jahren gehostet bei Domain Factory (df.eu). Ich habe dort durchweg gute Erfahrungen gemacht, auch mit dem Support.

Auf 25 GB Web-Space sind genug Platz für mehrer Server-Installationen.
philosophie.lhaus.de und kontext.lhaus.de verweisen bei mir jeweils auf eine eigene WordPress-Installation. Zusätzlich ist direkt in den /webseiten-Ordner hinein Joomla installiert.

Im „ManagedHostingLight“-Paket steht nur eine Datenbank zur Verfügung, weitere könnte man hinzu mieten. Das ist aber für Privatanwender gar nicht nötig. Die Joomla- und die verschiedenen WordPress-Installationen sind in der Datenbank über verschiedene Präfixe voneinander getrennt. Das funktioniert bei Domain Factory sehr sicher und reibungslos.

Selbstverständlich sollte man ein FTP-Programm wie FileZilla benutzen. Das braucht man immer wieder, auch für komplette Backups. Im Kundenmenü von Domain Factory stehen aber auch verschiedene direkte FTP-Zugänge zur Verfügung.

Ich habe mich erst seit kurzem für WordPress entschieden, eher durch Zufall. Ich habe früher alles selbst geschrieben in HTML und CSS, und ich kenne auch Typo3 und Joomla. Zur Nutzung von Privatanwendern oder auch für kleine Vereine ist WordPress, aus verschiedenen Gründen, meine allererste Empfehlung.
WordPress ist als Blog-Software bekannt und wird als solche auch viel genutzt. Man kann WordPress aber auch nur über eine Seitenstruktur betreiben, wie eine normale Homepage. Dafür gibt es mittlerweile eine Riesenauswahl an super Designs. Diese Designs nennt man Templates. Auf der WordPress-Seite selbst z.B. findet man eine große Auswahl an kostenlosen, sehr gut gemachten Templates. Was aber vielleicht den größten Ausschlag für eine Empfehlung von WordPress gibt, ist das überwältigende Unterstützer-System. Damit meine ich keine verstaubten Spezialisten-Foren, sondern eine mittlerweile fulminant evolvierte, extrem kundenorientierte Dienstleistungsszene. Die besteht aus großen und kleinen Firmen und aus jede Menge Freelancern, die wirklich etwas können und viele Brotkrumen an Informationen und Wissen abwerfen, auf unzähligen freundlich geschriebenen und gestalteten Blogs. Man findet immer, was man braucht, gut dargestellt und lebenspraxis-orientiert. Ich finde das beeindruckend.

Die Nutzung von WordPress, also der Umgang mit dem Programm, ist, finde ich, eine Wohltat an Zugänglichkeit. Ganz ehrlich, für Leute, die keine große Ahnung von Computertechnik haben, gibt es neben WordPress  keine wirkliche Alternative, glaube ich.

Man sollte sich führen lassen, wenn man vorhat, das WordPress-Angebot für sich nutzbar zu machen. Googeln hilft da sofort. Man trifft dann unter anderem auch auf Youtube-Videos. Manche von ihnen wollen zum Erwerb kostenpflichtiger Zusatzprogramme verlocken. Mit denen kann man wohl tatsächlich in wenigen Klicks großartige Homepage-Gestaltungen hinbekommen. Es klingt einfach. Ich vermute aber, dass es das am Ende für Normalanwender nicht ist. Es sei denn, man ist zwischen dreißig und vierzig. Man muss das auch ein bisschen durchschauen, was man da macht. An einer riesengroßen Torte kann man sich auch den Magen verderben.

 

Lutz Hausmann

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